Project Description

Zahnersatz herausnehmbar
Zahnersatz fest

Zahnersatz herausnehmbar

Am Anfang steht die Leistung Ihres Zahnarztes. Nach der Untersuchung bestimmt er Ihren Befund und erklärt Ihnen, welche prothetische Versorgung für Sie in Frage kommt. Das Arbeitsgerät wird desinfiziert, ein Heil- und Kostenplan wird erstellt, die Krankenkasse wird angeschrieben. Zudem steht der Zahnarzt in ständigem Kontakt mit seinem Dentallabor. Die prothetische Versorgung kann nur im Dialog von Zahnarzt mit Zahntechniker entstehen. Dann folgen die Arbeiten beim Zahntechniker. Zahnersatz wird sehr aufwändig gear- beitet. Am Beispiel einer dreigliedrigen Brücke möchte ich Ihnen zeigen, wie die Qualität für Ihre Zufriedenheit produziert wird.

Wenn ein Zahn fehlt oder mehrere Zähne fehlen, kann die entstandene Lücke durch diesen festsitzenden Zahnersatz “überbrückt” werden. Angrenzende gesunde Zähne werden beschliffen und dienen als Brückenpfeiler. Meist wird Zement als Befestigung eingesetzt. Bei einer Brücke wird zunächst ein Gerüst erstellt, das aus Vollkeramik, Metall oder metallfreien Materialien bestehen kann. Darauf wird eine sogenannte Verblendung aufgebracht, d. h. das Gerüst bekommt eine Umman- tlung vorzugsweise aus Keramik, so dass im Falle einer Vollverblendung nichts mehr von dem eigentlichen Gerüst zu sehen ist.

Zirkon ist das älteste bekannte Mineral der Erde und eines der am häufigsten vorkommenden Minerale in der Erdkruste. Zirkoniumdioxid wird zur Fabrikation von Küchenmessern, industrieller Schneidwerkzeuge und thermomechanisch stark beanspruchter Teile in der Automobil- und Flugzeug- industrie verwendet. Neben seiner großen Festigkeit ist es biokompatibel. Aus diesem Grunde wird Zirkoniumdioxid in der Medizin (Gehör-, Finger- und Hüftprothesen) und der Zahnmedizin (Stifte, Kronen- und Brückenversorgungen, Implantate) verwendet. In der Zahnmedizin wird seit etwa 10 Jahren Prothetik aus diesem Material gefertigt.

Im Vergleich zu Titan hat Zirkon eine wesentlich höhere Biegefestigkeit. Diese liegt bei 1.200 – 1.500 MPa. Titan hat im Vergleich hierzu nur 400 MPa. Der Schmelzpunkt von Zirkon liegt bei etwa 3000°. So- weit zu den Eigenschaften dieses Hightech-Materials, das in der Zahnmedizin zunehmend Verwendung findet. Welche Vorteile haben Sie als Patient?

Zirkon hat neben seinen exzellenten Materialeigen- schaften – Härte und Biokompatibilität – den Vorteil, dass es mittels moderner 3D-Computertechnologie in einer Präzision verarbeitet werden kann, die wohl als unerreicht zu bezeichnen ist. Unter Verwendung von Lasertechnologie wird Zahner- satz aus diesem Material auf den 1000el Millimeter genau vermessen und gefertigt. Das bedeutet für Sie als Patienten eine optimale Passgenauigkeit verbunden mit dem damit einhergehenden Trage- komfort. Zirkon, oder genauer gesagt Zirkonium- oxid, wird vom Zahntechniker im sogenannten CAD/CAM Verfahren hergestellt.

Die Durchführung einer sogenannten Funktionsanalyse ist sinnvoll in zwei Fällen:

  1. Zahnersatz wird für Sie angefertigt und soll so passgenau, wie irgendmöglich sein.
  2. Bei Ihnen wird eine Kiefergelenkserkrankung oder Zahnfehlstellung vermutet, die zu schmerzhaften Verspannungen insbesondere im Schulter-, Nackenbereich und Rücken führen kann.

Ihr Zahnersatz funktioniert störungsfreier, wenn Ihr Zahnarzt vor und während der prothetischen Behandlung eine sogenannte Funktionsanalyse durchführt. Hierzu gehören eine genaue Untersuchung der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Zähne, um schon bestehende Erkrankungen des Kausystems zu erkennen und zu behandeln. Mit Hilfe eines Gesichtsbogens und speziellen Registraten, evtl. sogar elektronisch, wird die Kieferbewegung exakt vermessen und in ein Gerät, das man Artikulator nennt eingebaut. Ihre Unterkieferbewegungen werden so simuliert. Mit den gemessenen Daten wird der Artikulator eingestellt und während der Herstellungsphase kann Ihr Zahnersatz ständig exakt auf Ihren Kiefer angepaßt werden gerade so, als ob Sie persönlich als Modell zur Verfügung stünden. Die Funktionsanalyse wird von der gesetzlichen Kasse nicht bezahlt.

Vier Möglichkeiten

  • Kostengünstig – Kassenleistung
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Keine ästhetische Lösung, Klammern sichtbar
  • Teilweise unangenehme Hebelkräfte am Restzahnbestand
  • Zahnschmelz der Restzähne wird durch die Klammer angegriffen

Dieser herausnehmbare Zahnersatz ist, wie vom Gesetzgeber gefordert, ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich, aber er entspricht in keinster Weise dem heutigen Stand der Wissenschaft und Technik. Hier werden künstliche Zähne an einer Metallbasis befestigt und über Klammern mit den Restzähnen verbunden, die auch noch stark beschliffen werden müssen, um der Prothese Halt zu geben. Auflagen und Klammern gefährden unter bestimmten Umständen den Zahnschmelz (Abrieb). Durch ungünstige Belastung kann es zu erheblichen statischen Problemen kommen, d. h. die Kaufunktion ist beeinträchtigt.

  • Guter Tragekomfort
  • Ästhetik gut
  • Dauerhafte Lösung

Eine Kombination aus festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz. Auf den implantierten Steg wird die herausnehmbare Prothetik aufgesetzt und eingerastet. Dieses System garantiert eine stabile Verbindung und stellt eine dauerhafte Versorgungslösung dar.

  • Ästhetik sehr gut
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Tragekomfort sehr gut
  • Beste Versorgung im herausnehmbaren Bereich

“Mensch, ist das teuer, Herr Doktor”, entfährt es dem Patienten in der Zahnarztpraxis. Die Rede ist von Konus- oder Teleskopkronen. Wenn es herausnehmbarer Zahnersatz sein soll, gibt es keine bessere Alternative. Die Anfertigung dieser Präzisions-Prothetik stellt jedoch höchste Anforderungen an Zahnarzt und Dentallabor und gestaltet sich entsprechend aufwändig: Die Pfeilerzähne, sozusagen die Halterungen, auf die der Zahnersatz aufgesetzt wird, werden auf den Mikrometerbereich genau beschliffen und überkront; der herausnehmbare Teil wird dann in einer Art zylindrischer Hohlkehle so exakt angepasst, dass er sowohl mühelos eingesetzt werden kann, als auch mit solcher Präzision aufgleitet, dass er als festsitzender Zahnersatz empfunden wird.

  • Guter Tragekomfort
  • Hervorragende Ästhetik
  • Keine Klammern sichtbar wie bei Modellguß
  • Lange Lebensdauer
  • Teilweise komplizierte Verbindungselemente

Eine hochwertige Form des herausnehmbaren Zahnersatzes. Hier werden die Klammern einer Modellgußprothese durch Geschiebe oder Druckknopfanker ersetzt. Es handelt sich hier um eine Kombination aus festsitzendem und herausnehmbaren Zahnersatz. Vorhandene Zähne werden überkront und an diesen Kronen wird der herausnehmbare Zahnersatz verankert. Fest verbunden mit diesen Kronen werden die sogenannten Geschiebe. Diese Verankerungselemente sind im Gegensatz zu Klammern nicht sichtbar. Eine hervorragende Ästhetik ist gewährleistet. Die Kombination dieser beiden Techniken gewähr- leistet ihnen im Normalfall auch eine sehr lange Lebensdauer ihrer Prothetik.

Zahnersatz fest

Krone
Brücke
Inlay

Krone

  • Bioverträglichkeit sehr gut
  • Vom natürlichen Zahn praktisch nicht zu unterscheiden
  • Lange Lebensdauer

Vollkeramikkronen sind die ansprechendste und hochwertigste Lösung für Ihre prothetische Versorgung. Sie sind vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden. Der durch die aufwändige Herstellung erforderliche höhere Preis wird mit einem Höchstmaß an Ästhetik, Funktionalität und Beständigkeit belohnt.

  • Extrem bruchfest
  • 100 % biokompatibel
  • Passgenauigkeit optimal
  • Sehr langlebig
  • Optimale Versorgung

Kronen aus dem Hightech Material Zirkoniumoxid zeichnen sich durch eine extreme Biokompatibilität aus. Zudem ist die Passgenauigkeit dank moderner 3D Computertechnologie als optimal zu bezeichnen. Die Bruchfestigkeit dieses Materials liegt um etwa drei mal höher, als beispielsweise die von Titan. Sehen Sie hierzu auch unseren Menüpunkt “Zirkon”.

  • Sehr gut bioverträglich
  • Haltbarkeit sehr gut
  • Zahnsubstanz wird weitgehend erhalten
  • Ästhetik befriedigend
  • Sehr gute Verarbeitungsmöglichkeit im Labor

Gold eignet sich durch seine Materialeigenschaften bestens für die Versorgung eines Zahndefektes im “unsichtbaren” Bereich Ihres Gebisses. Es sind Kronen aus korrosionsbeständigen “Biolegierungen”. Ob “hochgoldhaltig” oder “goldreduziert”, in beiden Fällen wird eine sehr gute Verträglichkeit erreicht, wobei erwähnt werden sollte, dass gold- reduzierte – also minderwertigere Legierungen – eine höhere Korrosionsrate aufweisen und so für den anspruchsvollen Patienten die schlechtere Wahl darstellen.

  • Bioverträglichkeit ist sehr gut
  • Haltbarkeit akzeptabel
  • Ideal für Allergiker
  • Eventuell kleiner Goldrand sichtbar

Bei der Galvanokrone wird die keramische Masse in einem aufwendigen Schicht- und Brennverfahren auf ein hochgoldhaltiges Goldkäppchen aufgetragen. Die Zahnfarbe wird individuell ausgesucht. Keramische Verblendungen können vom Zahntechniker dem natürlichen Vorbild täuschend ähnlich nachgebildet werden. Galvanokronen sind vor allen Dingen für Allergiker eine mögliche Alternative, da die verwendeten Materialien in hohem Grade biokompatibel sind. Der durch die aufwändige Herstellung erforderliche höhere Preis wird mit einem Höchstmaß an Ästhetik, Funktionalität und Beständigkeit belohnt.

  • Lange Lebensdauer
  • Kostengünstig Zahnsubstanz wird weitgehend erhalten
  • Ästhetisch fragwürdig
  • Je nach Art der Metalllegierung allergieauslösend

Vollgußkronen zeichnen sich durch eine große Stabilität und Verschleißfestigkeit aus; sie haben dadurch eine lange Lebensdauer. Die Farbe der Vollgußkrone ist entweder gold- oder silberfarben, dadurch wird sie normalerweise nur im nicht sichtbaren Bereich eingesetzt. Ästhetische Probleme können auftreten, wenn sie im durch die Krankenkassen und dem Gesetzgeber vorgeschriebenen Bereich eingesetzt wird. Diese Probleme können Sie durch Zuzahlung für eine Verblendung vermeiden.

Brücke

  • Komfortlösung
  • Sehr gut bioverträglich
  • Ästhetik überaus zufriedenstellend
  • Nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden
  • Unsichtbarer Zahnersatz

Guter Zahnersatz sollte hochwertig und unsichtbar sein. Die Komfortlösung heißt: Vollkeramik. Andere Brückenarten verwenden einen “Unterbau” aus Metall oder anderen bruchfesten Materialien. Darauf wird eine Keramikschicht aufgebracht. Nicht so die Vollkeramik, hier ist alles, wie der Name schon sagt, aus einem Stück in perfekter, hochwertiger Keramikqualität.

  • Sehr gut bioverträglich
  • Haltbarkeit sehr gut
  • Ideal für Allergiker

Diese Brückenart verzichtet gänzlich auf ein Metallgerüst und benutzt stattdessen alternative Materialien. Hier als Beispiel Zirkon, das auch in künstlichen Hüftgelenken Verwendung findet. Dieses Material ist extrem bruchfest und 100 % bioverträglich. Nach Fertigstellung des Zirkongerüsts kann alles wie gewohnt mit Keramik verblendet werden. In der Präsentation sehen Sie einen Patienten mit:

  1. Goldkronen
  2. Kronen entfernt und unverblendete Zirkonbrücke
  3. Fertig, Brücke verblendet
  • Besondere Eignung im Seitenzahnbereich
  • Haltbarkeit sehr gut
  • Bei Vollverblendung mit Keramik extrem hochwertig

Auf das Metallgerüst wird eine Teilverblendung (wie Foto) oder Vollverblendung aufgebracht, die aus Kunststoff oder besser aus Keramik besteht. Bei der Teilverblendung wird, wie der Name schon sagt, nur ein Teil, nämlich der von außen sichtbare Bereich verblendet, während bei der höherwertigen Vollverblendung das gesamte Gerüst eine Ummantlung erhält und so im Fall von Keramik von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden ist.

  • Krankenkassenleistung
  • Haltbarkeit sehr gut
  • Unterschiedliche Verträglichkeit
  • Ästhetik ist unbefriedigend

Die Metallbrücke wird aus hochgoldhaltigen, goldreduzierten oder edelmetallfreien Legierungen gefertigt. Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene, ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Zahnersatz sieht allerdings auch in sichtbaren Bereichen teilweise nur das Vollgußbrückenglied ohne Verblendung vor. Abgesehen von der Funktion wird hier der Ästhetik in keinster Weise Rechnung getragen.

Inlay

  • Gute Bioverträglichkeit
  • Guter Randschluß
  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Positive Erfahrungen seit Jahrzehnten
  • Glatte Oberfläche
  • Subjektive Ästhetik

Gold eignet sich durch seine Materialeigenschaften bestens für die Versorgung eines Zahndefektes im “unsichtbaren” Bereich Ihres Gebisses und ist eine hochwertige Alternative zum umstrittenen Füllungsmaterial Amalgam. Es sind dauerhafte Füllungen aus korrosionsbeständigen “Biolegierungen”. Ob “hochgoldhaltig” oder “goldreduziert”, in beiden Fällen wird eine sehr gute Verträglichkeit erreicht.

  • Optimale Bioverträglichkeit
  • Guter Randschluß
  • Hohe Verschleißfestigkeit
  • Verblendwerkstoff Keramik schleimhautfreundlich
  • Optimale Ästhetik
  • Nicht einfaches Befestigen für den Zahnarzt
  • Aufwändig, zeitintensiv für den Zahnarzt

Der Traum von der “unsichtbaren” Füllung wird durch Keramikinlays, die hochwertigste Versorgung im Seitenzahnbereich, Wirklichkeit. Individuell gefertigte Keramikinlays lassen sich ihrem Biß, Ihrer Zahnform und -kontur hervorragend anpas- sen und garantieren eine lange Haltbarkeit. Das Keramikinlay ermöglicht eine dauerhafte Sanierung des erkrankten Zahnes unter Berücksichtigung Ihres individuellen Kauverhaltens.